Forschung

Klinische Forschung
Psychopharmakologie

Klinische Forschung

Klinische Forschung bedeutet die Erfassung von Haupt- und Nebenwirkungen von innovativen Medikamenten in einem gesicherten Studienprogramm. Diese Programme werden von pharmazeutischen Unternehmen, entsprechend der Vorgaben der European Medical Agency (EMA), entwickelt und vor der Initiierung in den jeweiligen Studienzentren von einer Ethikkommission vor Ort, zum Bespiel die der Medizinischen Universität Wien, geprüft. Der Nutzen für und die Sicherheit von PatientInnen, die an klinischen Studien teilnehmen, sind dabei wesentliche Voraussetzungen, damit eine klinische Studie als positiv bewertet werden kann.

Die therapeutischen Ziele in einem klinischen Studienprogramm unterscheiden sich nicht von einer regulären Behandlung: erstens die völlige Gesundung des/der PatientIn und zweitens das völlige Fehlen von Nebenwirkungen. Sollte ein/e StudiepatientIn diese Ziele verfehlen und keine ausreichende Wirkung oder deutliche Nebenwirkungen verzeichnen, wird die/der PatientIn aus der Studie genommen und außerhalb des Programms weiterbehandelt. Es ist daher für TeilnehmerInnen weniger wichtig, ob sie nun das innovative Medikament, eine Standardtherapie oder Plazebo erhalten - im Vordergrund steht ihr Wohlergehen bei der Teilnahme in der Studie.

StudienpatientInnen werden in den klinischen Studien umfassend diagnostisch abgeklärt und befinden sich im weiteren Verlauf in einer intensiven Betreuung. Es entstehen ihnen keine Kosten für die Therapie, die Medikation bzw. werden Unkosten wie die Anfahrt in der Regel ersetzt.

Einige wesentliche Aspekte von klinischen Studien werden im verlinkten Video der European Communication on Research Awarness Needs (ECRAN) zusammengefasst.

Aktuell biete ich keine Teilnahme an klinischen Studien an.

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