Ordination

Therapeutisches Angebot

Psychiatrie

Erstgespräch
Umfang von zwei separaten Einheiten (2 x 60 Minuten). Das Erstgespräch ist Voraussetzung für weiterführende therapeutische Interventionen bzw. Coaching.

Kontrolltermine
Eine Einheit (á 30 bzw. á 60 Minuten)

Allen PatientInnen wird ausdrücklich zusätzlich ein therapeutischer Prozess im Rahmen von psychotherapeutischer Medizin bzw. Psychotherapie empfohlen.

Psychotherapeutische Medizin

Psychotherapeutische Medizin entsprechend psychoanalytisch orientierter Psychotherapie ermöglicht das differenzierte Verstehen von Persönlichkeitsanteilen und deren Implikationen auf das Gestalten von Beziehungen. Zentrum der therapeutischen Arbeit ist das Betrachten der therapeutischen Beziehung von PatientIn und Arzt, welche wesentliche Aufschlüsse über Ressourcen und Einschränkungen hinsichtlich der Beziehungsfähigkeit eröffnet.

Der therapeutische Prozess wird in Frequenz von einer bzw. zwei Einheiten pro Woche, im Einzelfall mit niedrigerer Frequenz angeboten.

Profil

FAQ

Was kostet eine Therapieeinheit?
Die aktuellen Honorarsätze können telefonisch von der Rezeption der Ordination der erfragt werden.

Gibt es eine Erstattung für die Therapie?
Ja, die Therapie in der Wahlordination wird erstattet, die Höhe beträgt 80% des Honorars eines Kassenfacharztes. Die Erstattung für Leistungen der psychiatrischen Diagnostik und Therapie erfolgt je nach Krankenkasse in unterschiedlicher Höhe (W-GKK Wien Euro 77,-, SVA Wien bis zu Euro 95,-, BVA Wien Euro 95,-). Die Beratung für die Erstattung erfolgt entweder telefonisch durch die Rezeption oder im Rahmen der Erstgespräche.

Muss eine versäumte Einheit bezahlt werden?
Es wird eine Absageregelung vereinbart, die eine Absage 48 Stunden vor der Einheit vorsieht. Die Rezeption der Ordination ist von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr bzw am Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten können Einheiten per Email abgesagt werden. Ohne zeitgerechte Absage wird ein Ersatzhonorar fällig, es sei denn eine signifikante somatische Erkrankung verhinderte die Einheit. Die Besprechung von nicht wahrgenommenen Einheiten ist Teil des therapeutischen Prozesses.

Wann sind Psychopharmaka notwendig?
Die Verordnung von Psychopharmaka ist unter genau definierten Voraussetzungen angezeigt. Es erfolgt eine ausführliche Beratung über potenzielle Haupt- und Nebenwirkungen. PatientInnen können eine Verordnung trotz Indikation ablehnen. Allerdings kann es sein, dass das Vertrauensverhältnis in der Folge so deutlich eingeschränkt ist, dass die Fortführung der Therapie nicht sinnvoll erscheint.

Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten?
Ein wesentliches Ziel der Therapie ist es, das Auftreten von Nebenwirkungen zu minimieren. Die spezifische Wirkung eines Medikamentes ist jedoch für den Einzelfall nicht sicher vorhersehbar, daher kann eine wirksame und nebenwirkungsfreie Einstellung nur im intensiven Austausch zwischen PatientIn und Psychiater entwickelt werden. Auch psychotherapeutische Interventionen können Nebenwirkungen verursachen.

Machen Psychopharmaka abhängig?
Von fünf Gruppen an Psychopharmaka kann nur die Gruppe der Tranquilizer (Benzodiazepine) eine Abhängigkeit induzieren. Daher wird auf die Verordnung dieser mit Ausnahme von Entzugstherapien und Notfällen verzichtet, vor allem wenn es keine sinnvollere Alternativen gibt.